TeichProfi - Naturpools und Gartenteiche vom SpezialistenNothnagel Garten- und Landschaftsbau
 
 

Sperrgebiet für Fische

In einem Naturpool haben Fische nichts verloren! Warum nicht?

Fische belasten den Naturpool durch ihre Ausscheidungen, sie fressen für die Wasserreinigung notwendiges Zooplankton, wirbeln den Teichgrund auf und stören somit das Gleichgewicht im Wasser.
Die Folge ist ein Naturpool mit trübem Wasser, in dem die richtige Badefreude nicht aufkommen will …

 

Schnittmaßnahmen an Teichpflanzen

Schnittmaßnahmen an Teichpflanzen sind aus unterschiedlichen Gründen notwendig. Zum einen werden Schnitte zur Vermeidung von Samenansatz durchgeführt. Es gibt viele Teichpflanzen, wie z.B. Alisma oder Typhia, welche sich durch Samenbildung ausbreiten und evtl. andere Pflanzen von ihrem Standort vertreiben. Ebenso werden Rückschnitte als Pflanzenschutzmaßnahme durchgeführt. So schneidet man durch Mehltau, Rost, Brandpilzen oder Läuse befallene Triebe und Sprossen ab. Nicht zu vergessen ist der Rückschnitt von Teichpflanzen als Nährstoffreduktion bzw. Verhinderung des Nährstoffrückflusses. Pflanzen binden in ihren Blättern und Stängeln (Grünmasse) Nährstoffe. Zur Eigensicherung zieht die Pflanze die Nährstoffe im Winter aus den grünen Pflanzenteilen zurück in die Wurzel. Der rechtzeitige Rückschnitt entzieht somit dem Teich die Nährstoffe und sorgt für nährstoffarmes und klareres Wasser.

Rückschnittmaßnahmen in Sumpf- und Röhrichtzone sollten am besten im ausgehenden Winter durchgeführt werden, da über den Winter hinweg durch die Pflanzenreste noch Schutz vor Frost und Schutz für Lebewesen gewährleistet wird. Pflanzen, die bereits im Herbst einziehen, müssen auch dann geschnitten werden.

Unterwasserpflanzen, wie zum Beispiel Tausendblatt (Myriophyllum), Wasserhahnenfuß (Ranunculus) oder Wasserpest (Elodea), können stark ausgelichtet werden. Sensibler werden die Laichkräuter (Potamogeton-Arten) behandelt.

Düngung von Teichpflanzen

Wasserpflanzen brauchen Nährstoffe um wachsen zu können. In den meisten Fällen sind auch trotz Filteranlagen noch genügend Nährstoffe vorhanden. Erst wenn die Wasserpflanzen Mangelerscheinungen zeigen, wie z.B. Blattvergilbungen, schnelles Absterben der Blätter oder schwaches Gesamtwachstum, sollte man gezielte Düngung einsetzen. Hierbei muss unterschieden werden, ob man Pflanzen mit Wurzelstock oder schwimmende Pflanzen düngen will.

Schwimmblattpflanzen oder Repositionspflanzen werden mit Düngekegeln direkt an den Wurzeln gedüngt. Schwimmende Pflanzen müssen hingegen mit einem Flüssigdünger versorgt werden. Eine Düngung sollte im Frühjahr erfolgen, spätestens allerdings bis Mitte Juli. Eine spätere Düngung würde den Triebabschluss zum Herbst verzögern und somit die Winterhärte der Pflanzen negativ beeinflussen.